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Über Uns

Nachdem ich meine Kochlehre in Österreich beendet hatte, nahm ich die Chance wahr und meldete mich für einen Auslandszivildienst in Österreich an. Durch glückliche Umstände gelangte ich nach Nicaragua, wo ich als Koch im Parque Maritimo el Coco (www.playaelcoco.com.ni ) tätig war.
Die Dauer meines Auslandsdienstes betrug 12 Monate, wo ich einen guten Einblick in das Leben der Nicaraguaner bekam und mich bereits  für Immobilien zu interessieren begann.
Zuerst musste ich allerdings die sprachlichen Barrieren überwinden, da ich der spanischen Sprache noch nicht mächtig war. Nach knapp 3 Monaten machte ich bereits große Fortschritte, sodass mir die Verständigung mit den Einheimischen immer leichter fiel.
Es war für mich auch eine große Umstellung der Lebensweise, da wir in Europa das schnelllebige Leben gewöhnt sind, wobei dieses in Nicaragua noch nicht seinen Weg gefunden hat. Das ist meiner Meinung nach ein großes Plus, zumal in Nicaragua noch die Familie und die Freundschaft und nicht ausschließlich die Arbeit im Vordergrund steht. Zwar ist das für den Fortschritt des Landes nicht unbedingt zuträglich, jedoch sind die Menschen auf jeden Fall zufriedener, als in den gehetzten Industrieländern. Man findet dort mehr glückliche Menschen, als bei uns, obwohl es eines der ärmsten Länder der Welt ist.

Was mir auch sofort auffiel, war die Sicherheit. In Österreich hörte ich nur Schauergeschichten über Nicaragua. Viele meiner Bekannten meinten, ich sei doch lebensmüde, in dieses gefährliche Land zu fahren (Bürgerkrieg, Revolution etc.).
Doch als ich vor Ort war, fiel mir nichts dergleichen auf. Ich fühlte mich immer sicher, hatte nie das Gefühl mich fürchten zu müssen. Natürlich empfehle ich keinem, mit großen Goldketten auf die Strasse zu gehen und mit Geld zu prassen - es ist und bleibt eines der ärmsten Länder und viele Leuten wissen nicht einmal, was sie am nächsten Tag essen sollen, deshalb ist eine gewisse Zurückhaltung gefragt.
Was viele nicht wissen ist nämlich, dass Nicaragua, nach Kanada, das zweitsicherste Land in Amerika ist.
Meiner Meinung nach hat dieses zwei Gründe: Einerseits durch den langen, ungewollten Krieg, durch den die Nicaraguaner es satt haben, in Probleme verstrickt zu werden. Andererseits durch die Größe des Landes und die kleine Population, welche die Enstehung von Großstädten weitgehend verhindert - außer Managua.

Nun gut, nachdem ich meinen Zivildienst abgeleistet hatte, begann mein Interesse für Immobilien zu wachsen, da ich  Kontakte zu Leuten aus Österreich und Deutschland knüpfen konnte, die sich vor 10 Jahren in Nicaragua Grundstücke gekauft hatten. Ihr Gewinn aus diesen Investitionen explodierte in den letzten zehn Jahren teilweise bis zu 1000%, was mein Interesse noch steigerte.

Ich informierte mich über das Internet, indem ich zu allererst die Grundstückpreise mit Costa Rica verglich. Derzeit sind die Unterschiede noch recht groß, jedoch ist es sehr wahrscheinlich, dass sich die Preise in den nächsten 10-15 Jahren regulieren werden. Im Moment werden in Nicaragua die Preise der Immobilien im Jahr nämlich ca. 2-3 mal erhöht.
Ich besuchte fast alle Strände in ganz Nicaragua und verglich die Preise, die Wichtigkeit und die Infrastruktur der jeweiligen Gebiete und kam dann zum Entschluss, dass in der Nähe von San Juan del Sur, im Süden und im derzeit größten Touristenzentrum, kurzfristig die beste Investition zu tätigen wäre. Für längerfristige Investitionen wäre aber auch der Norden sehr interessant.
Ich entschied mich schließlich jedoch für San Juan del Sur, zumal ich diese aufblühende Kleinstadt bereits von meiner Tätigkeit als Zivildiener sehr gut kannte.

Ich erhielt außerdem Informationen von Dr. Julius Hellenthal, ebenfalls einem deutschen Grundstückbesitzer, dass in Nicaragua in 5 Jahren eine Strasse, 200 Meter entfernt vom Strand, gebaut werden soll, welche die Infrastruktur für die Grundstücke erheblich verbessern werde, was auch einen starken Einfluss die Preise für Immobilien habe.
Diese Information wurde mir von vielen Seiten bestätigt.
Meine endgültige Entscheidung fiel auf ein Grundstück am Playa Marsella, 10 Minuten von San Juan del Sur entfernt, einer der schönsten und ruhigsten Strände in Nicaragua. Man muss dazusagen, dass es sich um ein Grundstück mit Meerblick handelt. Es liegt auch nur 15 Minuten von einen der Größten Surfstrände Mittelamerikas entfernt, dem Playa Maderas, welcher sich sich in den letzten Jahren zu einem sehr wichtigem Punkt in der internationalen Surferszene entwickelt hat.
Zu guter Letzt möchte ich noch sagen, dass Nicaragua meine Lebensanschauung stark verändert hat, schließlich liegen Welten dazwischen, in einem Land Urlaub zu machen, oder ein Land wirklich kennen zu lernen. Ich denke, ich kann mit voller Überzeugung sagen, dass ich Nicaragua kennen gelernt habe.

Ich danke Ihnen

Silvio Hartleb

 

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