Bei andererseits geht’s um Dich – aber jetzt geht es um alles. Wir brauchen 7.000 Abos, um unsere Arbeit weiter finanzieren zu können.
Seit 2020 arbeiten wir an andererseits. Ende 2024 haben wir eine einmalige Förderung von der Organisation „Media Forward Fund“ bekommen. Damit konnten wir unser Team von 5 auf 12 Menschen vergrößern. 6 von von ihnen leben mit Behinderungen.
Zum Beispiel unser Redakteur Nikolai: Er ist aus der Werkstatt in den ersten Arbeitsmarkt gewechselt. Seit Mitte 2025 ist er bei uns angestellt. Oder unsere Redakteurin Luise, die Du als Ideenchefin vom gedruckten Magazin kennst. Hier kannst Du unser ganzes Team kennenlernen.
In den letzten Monaten erreichen wir viel mehr Menschen auf Social Media und im Newsletter. Gemeinsam mit Dir haben wir journalistische Erfolge gefeiert. Zum Beispiel die Veröffentlichung unserer neuesten investigativ-Doku „Hauptsache, du kriegst kein Kind“ und Recherchen in Zusammen-Arbeit mit dem ZDF Magazin Royale oder der Süddeutschen Zeitung.
Trotzdem sind wir gerade in einer sehr ernsten Situation: Wir stehen Ende April bei rund 3.250 Abos. Aber wir brauchen rund 7.000 Abos, um unseren aktuellen Betrieb nach dem Sommer weiter zu finanzieren. Es geht jeden Monat in die richtige Richtung, aber wir wachsen zu langsam. Als gemeinnütziges Medium haben wir auch keine Investor*innen, die diese Verluste auffangen könnten.
Deswegen suchen wir noch 3.750 Menschen, die andererseits unterstützen und uns helfen, alle Jobs abzusichern.
Gerade geben wir jedes Monat rund 79 Tausend Euro aus. Damit bezahlen wir Gehälter, unser Büro, Weiterbildungen, Computer-Programme, Druck, Versand und viele andere Dinge.
Gleichzeitig nehmen wir in einem Monat nur rund 52 Tausend Euro ein. Dieses Geld kommt aus vor allem aus Abos
Wir geben im Monat also durchschnittlich 27 Tausend Euro mehr aus, als wir einnehmen. Das war möglich, weil wir Ende 2024 einmalig Geld vom Media Forward Fund bekommen haben. Dieses Geld ist bald aufgebraucht. Deswegen braucht es jetzt Menschen wie Dich!
Mehr Infos zu unseren Einnahmen und Ausgaben findest Du in unserem Transparenz-Berichten.
Warum finanziert sich andererseits vor allem über Abonnent*innen?
Wir wollen unabhängig und gleichberechtigt arbeiten. Das heißt: Menschen mit und ohne Behinderungen machen bei uns Journalismus.
Wir bestimmen, wie wir berichten. Wir decken Missstände auf, die sonst oft übersehen werden und machen wichtige Informationen zugänglich.
Menschen mit und ohne Behinderungen bekommen bei andererseits dasselbe Gehalt. In Werkstätten werden Menschen ohne Behinderungen bezahlt, Menschen mit Behinderungen nicht. Auch viele Förderungen aus dem Sozialbereich sind darauf ausgelegt, dass nur Menschen ohne Behinderungen Geld bekommen. Das wollen wir nicht.
Wir wollen aufdecken, wo Dinge schief laufen – auch im sozialen Bereich. Wir recherchieren kritisch zu Sozial-Träger*innen im deutschsprachigen Raum. Deswegen wollen wir nicht von ihnen finanziell abhängig sein.
andererseits war von Anfang an ein Projekt, das neu und mutig war, an das nicht viele geglaubt haben. Vor allem große Medien und Organisationen haben nicht geglaubt, dass es andererseits so geben kann.
Aber unsere Community hat von Anfang an an uns geglaubt.
Was ist mit Förderungen?
andererseits nimmt keine klassischen Sozial- oder Medien-Förderungen in Anspruch. Wir haben in der Vergangenheit Medieninnovations-Förderungen erhalten, die einmal ausgezahlt wurden. Aktuell erhalten wir eine Förderung des Media Forward Fund. Wir wollen langfristig nicht von Förderungen abhängig sein, sondern nur von unseren Leser*innen.
Was kannst Du jetzt tun?
Schließe ein Abo ab, erzähle möglichst vielen Menschen von andererseits und hilf uns, unser Ziel – Journalismus für alle – mit Dir gemeinsam zu erreichen!
Wem gehört andererseits?
andererseits gehört einem gemeinnützigen Verein. Die Mitglieder des Vereins sind alle, die bei andererseits einen Job haben. Sie treffen große Entscheidungen gemeinsam.