Aber wegen der Krankheit braucht sie mehr Zeit bei der Arbeit. Ihre Ausbilder*innen fanden das schlecht.
Auch andere Menschen haben bei der Arbeit zu ihr gesagt: Du bist ja so langsam. Deswegen hat Haas die Ausbildung aufgehört.
So etwas erleben viele Menschen mit Behinderungen.
Es gibt immer weniger Inklusion auf dem Arbeits-Markt. Aber Menschen mit Behinderungen wissen
und können oft genauso viel wie Menschen ohne Behinderungen.
Firmen müssen lernen, wie inklusive Arbeit geht. Das ist auch für die Firmen gut.
Denn viele Firmen brauchen
mehr Mitarbeiter*innen.
Wie kann eine Firma inklusive Arbeit möglich machen?
Wir haben wichtige Tipps aufgeschrieben.
1. Hürden finden
Eine Firma muss als erstes die Hürden finden,
die es bei der Arbeit und bei Bewerbungen gibt.
Menschen mit Behinderungen können dabei unterstützen. Und sie können Lösungen vorschlagen.
Menschen mit Behinderungen sollen für diese Aufgabe Geld bekommen.
2. Um Barriere-Freiheit kümmern
Die Firma muss sich dann um Barriere-Freiheit kümmern. Sie kann zum Beispiel:
Rampen für Rollstühle einbauen
Infos auch in Gebärden-Sprache und einfacher Sprache weitergeben
Computer-Programme nutzen, die gut für Screen-Reader sind. Screen-Reader lesen blinden Menschen den Text am Computer vor.
Genug Zeit und stille Orte für Pausen anbieten.
3. Verschiedene Arbeits-Zeiten möglich machen
Für viele Menschen ist es gut, wenn sie auch zu Hause arbeiten können.
Und wenn sie mehr selbst aussuchen können,
wann sie arbeiten.
4. Regeln für Inklusion und Fürsorge machen
Chef*innen müssen darauf achten,
dass es allen Mitarbeiter*innen bei der Arbeit gut geht. Das nennt man: Fürsorge-Pflicht.
Die Firma soll Regeln machen,
damit Chef*innen das gut schaffen.
Zum Beispiel solche Regeln:
Die Firma muss darauf achten,
dass alle in der Firma gerechte Möglichkeiten haben.
Alle in der Firma sollen mehr über Inklusion und
Barriere-Freiheit lernen.
Die Chef*innen sollen sich darum kümmern.
Die Firma soll dafür sorgen,
dass es Ansprech-Personen für Mitarbeiter*innen
mit Behinderungen gibt.
5. Immer wieder um Inklusion kümmern
Es reicht nicht,
sich nur einmal um Inklusion in der Firma zu kümmern. Die Verantwortlichen müssen immer wieder schauen: Was läuft gut?
Was müssen wir noch verbessern? Dabei sollen die Verantwortlichen beachten, was Menschen mit Behinderungen in der Firma sagen
Für diesen Text haben wir mit Neue Narrative zusammen-gearbeitet. Neue Narrative ist ein Magazin über Arbeit. Es fragt: Wie können wir Arbeit besser machen?
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