BISSCHEN BESSER

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In jeder Ausgabe erzählen Abonnent*innen hier, was Du für mehr Inklusion und Barriere-Freiheit tun kannst. 

  1. Probier das: Sprache ist wichtig
  2. Sag das: Selbst-Bestimmung
  3. Lies das: Unser Info – Blatt zum Auslegen

Probier das

Sprache ist wichtig

Elisabeth ist Politikerin. Sie hat gelernt: Es ist wichtig, wie man spricht

Das ist Elisabeth. 

Sie ist 53 Jahre alt und lebt in Wien. Sie arbeitet als Politikerin. Sie will mit ihren Themen Menschen erreichen. Sie findet: Politiker*innen reden gerne kompliziert. Das ist ein Fehler.

EIne Frau schaut mit lachenden Blick nach rechts. SIe hat lockige braune Haare und trägt eine schwarze Jacke.

1. Mach einen Kurs in Leichter Sprache!

 

Ich habe einen Kurs für Leichte Sprache gemacht. Es ist gar nicht so einfach. Das schafft auch die künstliche Intelligenz nicht. Mir hat das ein Verständnis dafür gebracht, dass mehr als die Hälfte der Bevölkerung kaum versteht, was in Medien oder Politik passiert. Und dass das an der Sprache liegt.
Seitdem rede ich anders: Ich rede aktiver und beschreibe mehr. Ich benutze weniger Fremd-Wörter und erreiche damit viel mehr Menschen.

2. Mach Dein Social Media barriere-frei

 

Ich habe gelernt, dass es viele Möglichkeiten gibt, das eigene Social Media barriere-freier zu machen. Zum
Beispiel habe ich angefangen, alle Videos und Bilder zu beschreiben. Und immer Untertitel in größerer Schrift hinzuzufügen. Und ich verwende jetzt eben einfache Sprache. Ich möchte meine Texte leichter
lesbar machen. Dafür mache ich die Abstände zwischen den Sätzen größer und die Sätze kürzer.

3. Such Dir Verbündete!

 

Ich als Politikerin weiß: Manchmal ist es schwer, uns zu erreichen. Mein Tipp, wenn Du etwas verändern willst: Organisier Dich! Und geht dann zu Euren Politikern – am besten persönlich. Schau, auf welchen Veranstaltungen die Politiker*innen sind und besuche sie. Am besten ist es, wenn man das mit einer Organisation im Hintergrund macht. Such Dir Menschen, die die selben Anliegen haben wie Du, und verbünde Dich mit ihnen. Das allerbeste ist aber wirklich der persönliche Kontakt – wenns beim ersten Mal nicht klappt, bleib dran!

Sag das

Selbst-Bestimmung

WARUM ELISABETH DAS WORT MAG

Das für mich wichtige Wort ist „Selbst-Bestimmung“.
Selbst darüber zu entscheiden, wie Du leben oder was Du tun möchtest, bedeutet Freiheit.
Selbst darüber zu entscheiden, wie Du bezeichnet wirst, bedeutet Würde.

Lies das

Unser Info - Blatt

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