Angst vor der Zukunft

  1. Aus dem Bauch heraus: Angst vor der Zukunft
  2. Aus der Welt: Inklusiver Katastrophen-Schutz

Heute mit

Guten Morgen,
diese Woche schreibt Dir Lena Riedl, Marketing-Chefin bei andererseits. Früher war Sommer ihre Lieblings-Jahreszeit.

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1. Aus dem Bauch heraus

Angst vor der Zukunft

FÜR LENA IST HITZE BESONDERS ANSTRENGEND

In Wien hatten wir gerade eine richtige Hitze-Welle. Fast eine Woche zwischen 37-40 Grad. Wien ist für so eine Hitze nicht gemacht. Es gibt zu wenig Grün-Flächen und die Hitze wird vom Boden reflektiert. 

Mit meiner Behinderung ist so eine Hitze sehr anstrengend. Ich habe fast immer Schmerzen und Wunden. Bei Hitze können die Wunden schlechter heilen und meine Schmerzen sind stärker. Ich kann auch weniger gut schlafen. Das bedeutet: Mein Körper bekommt weniger Ruhe, um zu heilen. Solche Hitze-Wellen werden in Zukunft öfter vorkommen. Das macht mir Angst, denn man kann der Hitze kaum entkommen. Warum fühlt es sich so an, als täte niemand etwas dagegen?

2. Aus der welt

Inklusiver Katastrophen-Schutz

FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN
SIND EXTREM-WETTER BESONDERS GEFÄHRLICH

Bei Katastrophen wie Extrem-Wetter ist wichtig: Alle Menschen müssen sicher sein – auch Menschen mit Behinderungen. Warnungen müssen hörbar, sichtbar und verständlich sein. Schutz-Orte oder Flucht-Möglichkeiten muss es für alle geben. Solche Pläne nennt man inklusiven Katastrophen-Schutz.

Dazu forscht der Wissenschaftler Friedrich Gabel. Er sagt: Guter Schutz fängt schon vor der Warnung an. Zum Beispiel durch gegenseitige Unterstützung und Vernetzung. Aber: Es braucht auch Unterstützung von der Politik. Und Infos für alle. Inklusion wird im Katastrophen-Schutz aber noch zu wenig mitgedacht. Mehr dazu liest Du in unserem Text vom letzten Sommer: „Katastrophenschutz fängt im Alltag an“.


Ein kleines Geschenk

Cover des neuen Magazins: Ein rosanes Heft. Auf dem Cover ist eine junge Frau mit dunklen Haaren. Ihr Name ist Miriam Davoudvandi. Auf dem Cover steht: Arm sein macht krank

Weil so viele neue Menschen in den letzten Wochen zu andererseits dazugekommen sind, machen wir einen Nach-Versand unseres zuletzt erschienenen Magazins. 

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