Wer war Audre Lorde?

Wir stellen berühmte Menschen mit Behinderungen vor
Die Illustration zeigt eine schwarze Frau. Sie hat kurze schwarze Haare. Große braune Augen und einen vollen Mund. Sie trägt eine dunkelgrüne Bluse.

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Die Schriftstellerin Audre Lorde kämpfte für die Rechte von Schwarzen, lesbischen und behinderten Frauen. In Berlin ist deshalb eine Straße nach ihr benannt.

Audre Lorde wurde im Jahr 1934 in New York in den USA geboren. Ihre Eltern sind aus der Karibik in die USA eingewandert. Audre Lorde war Schwarz. Ihre Eltern wollten sie vor Rassismus schützen. Rassismus heißt: Menschen werden zum Beispiel wegen ihrer Hautfarbe schlechter behandelt als andere. Als Kind wurde Audre Lorde das nie erklärt.
Ihre Eltern haben ihr nur gesagt: Sie soll sich unbedingt so verhalten wie
die anderen Amerikaner*innen. Sie soll nicht auffallen.

Audre Lorde lebte mit einer nicht-sichtbaren Behinderung. Sie war seit
ihrer Kindheit stark kurzsichtig. Sie konnte auf große Entfernung nichts
sehen. Deswegen wurde sie nach dem Gesetz als blind eingestuft.
Audre Lorde wurde Schriftstellerin. Viele Menschen fanden Audre
Lorde „anders“. Anders, weil sie eine Behinderung hatte. Anders, weil sie  Schwarz war. Anders, weil sie lesbisch war. Lesbisch sind Frauen, die Frauen lieben. Für Audre Lorde hatte lesbisch, Schwarz und behindert zu sein auch eine politische Bedeutung. Sie setzte sich für die Rechte von lesbischen, Schwarzen und behinderten Frauen ein. Wie das alles zusammenhängt, schrieb sie in ihrem Buch „Sister Outsider“ auf. Audre Lorde nannte sich selbst „Schwarze, Lesbe, Mutter, Kriegerin und Dichterin“.

Im Jahr 1992 starb Audre Lorde mit 58 Jahren an Brust-Krebs. Bis zu ihrem Tod hat sie dafür gekämpft, dass alle Menschen die gleichen
Rechte bekommen. Sie hatte auch in Deutschland großen Einfluss. Sie hat viel Zeit in Berlin verbracht. Dort wurde 2024 eine Straße nach Audre Lorde benannt.

Geschrieben Von

Louisa Lettow

Gezeichnet von

Felicitas Hilmer