Alle öffnen sich

  1. Aus dem Bauch heraus: Alle öffnen sich
  2. Aus der Welt: Wer arbeitet für Zeitungen?

Heute mit

Sandra Schmidhofer ist Redakteurin bei andererseits.  Manchmal trinkt sie zu viel Kaffee.

1. Aus dem Bauch heraus

Alle öffnen sich

SANDRA FINDET ES WICHTIG ÜBER VERSCHIEDENE ERFAHRUNGEN ZU SPRECHEN

Vor Kurzem hatten wir bei andererseits ein Treffen mit allen Angestellten. Wir haben darüber gesprochen, welche Lebens-Erfahrungen uns geprägt haben. Wir wollten herausfinden: Wo sind wir uns ähnlich und wo sind wir verschieden? Wir haben auch über Erfahrungen gesprochen, die nicht mit Behinderungen zu tun haben. Auch Kolleg*innen ohne Behinderungen haben Erfahrungen geteilt. Dieser Moment war für mich besonders.

Als Person mit Behinderungen werden mir oft sehr persönliche Fragen gestellt. Zum Beispiel über meine Gesundheit oder über meinen Körper. Ich glaube, sehr viele Menschen mit Behinderungen kennen das.

Bei unserem Team-Treffen haben sich alle geöffnet, die das wollten. Das hat Augenhöhe geschaffen, weil nicht nur Menschen mit Behinderungen sich öffnen mussten. Alle waren verletzlich. Ich glaube, das war wichtig für unser Gemeinschafts-Gefühl.

2. Aus der welt

Wer arbeitet für Zeitungen?

WER FÜR ZEITUNGEN ARBEITET, ENTSCHEIDET ÜBER DIE THEMEN. WIE VERSCHIEDEN SIND DIE MENSCHEN, DIE DORT ARBEITEN?

Diese Woche geht es um das Land Deutschland.

Forscher*innen wollten wissen: Wie verschieden sind die Menschen, die für Zeitungen in Deutschland arbeiten? In der Zeitschrift “Journalistik” haben sie aufgeschrieben, was sie herausgefunden haben. In deutschen Zeitungs-Redaktionen sind die Menschen weniger verschieden als die Menschen, die insgesamt in Deutschland leben. Es arbeiten dort weniger Frauen, weniger Menschen mit Einwanderungs-Geschichte und weniger junge Menschen. Wie viele Menschen mit Behinderungen in den Redaktionen arbeiten, wurde nicht aufgeschrieben.

Hier kannst Du mehr über die Forschung lesen. Die Forschung ist in schwieriger Sprache.

Jetzt anmelden!

Jede Woche eine Geschichte, ein Fakt über Behinderung und ein Einblick in unsere Arbeit.

Newsletter Anmeldung