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Angst vor Kürzungen
Guten Morgen,
diese Woche schreibt Dir Leonie Schüler, Autorin bei andererseits. Sie beobachtet die Spar-Maßnahmen der Politik.
Aus dem Bauch: Angst vor Kürzungen
Aus der Welt: Weniger Schul-Begleitung?
Aus dem Inneren: Mehr Ordnung im Büro
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Aus dem Bauch
Angst vor Kürzungen
LEONIE FRAGT SICH: WAS VERÄNDERT SICH FÜR SIE, WENN DER STAAT GELD SPAREN WILL?
Ich bekomme jeden Tag persönliche Assistenz. Ohne sie könnte ich viele Dinge nicht machen. Deshalb habe ich gut zugehört, als Politiker*innen über die Kosten der Eingliederungs-Hilfe gesprochen haben.
Viele Menschen haben seitdem Angst, dass Assistenz gekürzt wird. Ich verstehe diese Sorge. Für mich ist bisher alles gleich geblieben. Aber allein die Diskussion zeigt: Menschen mit Behinderungen müssen schnell um ihre Teilhabe fürchten.
Das macht etwas mit mir. Denn Assistenz ist für mich kein Luxus. Sie bedeutet Freiheit und ein selbst-bestimmtes Leben.
Bist Du von Kürzungen betroffen? Schreib‘ uns an community@andererseits.org
Aus der Welt
Weniger Schul-Begleitung?
HAMBURG PLANT VERÄNDERUNGEN BEI DER SCHUL-BEGLEITUNG VON KINDERN MIT BEHINDERUNGEN
Diese Woche geht es um das Land Deutschland.
Viele Kinder mit Behinderungen brauchen eine Schul-Begleitung. Sie hilft ihnen, am Unterricht teilzunehmen. Doch an Hamburgs Schulen soll in Zukunft bei der Schul-Begleitung gespart werden. Das sorgt für große Unsicherheit bei den betroffenen Familien.
Manche Schulen berichten, dass sie im kommenden Schuljahr weniger Schul-Begleitung erhalten. Viele Familien wissen noch immer nicht, ob ihre Kinder eine Schul-Begleitung erhalten werden. Manche haben deswegen vor Gericht Anträge gestellt.
Mehr über die Veränderungen bei der Schul-Begleitung kannst du hier lesen.
Aus dem Inneren
Mehr Ordnung im Büro
BILDER SORGEN FÜR MEHR KLARHEIT BEIM FINDEN UND VERRÄUMEN VON DINGEN
Diese Woche fand bei uns im Büro wieder die Magazin-Produktion statt. Da wird die neue Ausgabe unseres gedruckten Magazins fertiggestellt. Dazu treffen sich Magazin-Chefin Kristina, Ideen-Chefin Luise und Grafiker Gabriel immer in unserem Büro in Wien. Dieses Mal war auch Gabriels Tochter Marlene dabei. Sie hat uns bunte Bilder gezeichnet und zum Beispiel in der Küche auf Schubladen und Schränke geklebt. Die Bilder zeigen uns, wo im Büro was verstaut ist. Das soll allen dabei helfen, Dinge schneller zu finden. Und es macht es leichter für uns, die Dinge an den richtigen Platz zurück zu bringen. Danke Marlene!