Eine Barbie wie ich (fast)

  1. Aus dem Bauch heraus: Schnee nervt
  2. Aus der Welt: Infos aus dem Parlament

Heute mit

Diese Woche schreibt Dir Lisa Sophie Steiner, Autorin bei andererseits. Sie beschäftigt sich viel mit der Politik in den USA.

1. Aus dem Bauch heraus

Eine Barbie wie ich (fast)

LISA SOPHIE ÜBER DIE AUTISTISCHE BARBIE

Es gibt jetzt eine autistische Barbie. Ich feier’ das. Weil: Die Firma, die die Puppe herstellt, ist eine riesige US-Firma. Und in den USA macht Präsident Donald Trump ganz viel Politik gegen Behinderte, auch gegen Autist*innen wie mich. Jetzt muss Trump dabei zusehen, wie autistische Barbies in Kinderzimmern landen. Und das bereitet mir große, innere Freude.

Die Barbie wurde gemeinsam mit der US-Organisation Autistic Self Advocacy Network (Netzwerk für autistische Selbstbestimmung) entwickelt.

Hier kannst Du Bilder von der Barbie sehen. Sie hat Kopfhörer gegen Lärm, ein Spezial-Tablet für Kommunikation und sie schaut ein bisschen schief, weil Autist*innen oft nicht direkt in die Augen schauen mögen.

Was sind Deine Gedanken zu Barbies mit Behinderungen? Schreib sie uns an [email protected]

2. Aus der welt

Autismus im Fernsehen

EINE SERIE ÜBER DATING UND AUTISMUS

Diese Woche geht es um das Land USA.

Die Dating-Show „Love on the Spectrum“ (Liebe im Spektrum) sucht neue Kandidat*innen für die US-Ausgabe. Die Netflix-Show aus Australien ist ein großer Erfolg. Viele Autist*innen sind Fans, weil sie echte Probleme von Autist*innen zeigt. Die Show hat auch den Emmy-Preis gewonnen. Das ist ein ganz wichtiger Preis für Filme und Serien.

Dass es die Show weiter gibt, ist gerade jetzt besonders wichtig. Für viele Menschen ist das Leben in den USA gerade sehr gefährlich: Für Einwanderer, Geflüchtete oder Menschen, die gegen die aktuelle Politik sind. Es kommt zu Gewalt auf den Straßen zwischen Behörden und Gegner*innen. Mehrere Menschen sind gestorben. Deswegen sind auch TV-Serien, die Anders-Sein feiern, gerade jetzt wichtig.

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