Mehr Inklusion bei der Arbeit

5 Schritte, wie alle mitmachen können
Die Illustration zeigt eine Lupe. Durch die Lupe sind mehrere hohe Häuser zu sehen.

Inklusion bedeutet:
Alle können mitmachen.

Wie geht das bei der Arbeit?

Wir haben Ideen und Tipps aufgeschrieben.

Lisa Sophie Haas ist eine Frau mit Behinderungen.

Sie hat die chronische Krankheit Epilepsie.

Chronisch heißt: Menschen haben eine Krankheit

meistens ihr ganzes Leben.

Haas wollte eine Ausbildung zur Friseurin machen.

Aber wegen der Krankheit braucht sie
mehr Zeit bei der Arbeit.
Ihre Ausbilder*innen fanden das schlecht.

Auch andere Menschen haben bei der Arbeit zu ihr gesagt:
Du bist ja so langsam.
Deswegen hat Haas die Ausbildung aufgehört.

So etwas erleben viele Menschen mit Behinderungen.

Es gibt immer weniger Inklusion
auf dem Arbeits-Markt.
Aber Menschen mit Behinderungen wissen

und können oft genauso viel
wie Menschen ohne Behinderungen.

Firmen müssen lernen,
wie inklusive Arbeit geht.
Das ist auch für die Firmen gut.

Denn viele Firmen brauchen

mehr Mitarbeiter*innen.

Wie kann eine Firma inklusive Arbeit möglich machen?

Wir haben wichtige Tipps aufgeschrieben.

1. Hürden finden

Eine Firma muss als erstes die Hürden finden,

die es bei der Arbeit und bei Bewerbungen gibt.

Menschen mit Behinderungen
können dabei unterstützen.
Und sie können Lösungen vorschlagen.

Menschen mit Behinderungen sollen
für diese Aufgabe Geld bekommen.

Die Illustration zeigt eine Lupe. Durch die Lupe sind mehrere hohe Häuser zu sehen.

2. Um Barriere-Freiheit kümmern

Die Firma muss sich dann um Barriere-Freiheit kümmern.
Sie kann zum Beispiel:

  • Rampen für Rollstühle einbauen

  • Infos auch in Gebärden-Sprache und einfacher Sprache weitergeben

  • Computer-Programme nutzen,
    die gut für Screen-Reader sind.
    Screen-Reader lesen blinden Menschen den Text am Computer vor.

  • Genug Zeit und stille Orte für Pausen anbieten.

Diese Illustration zeigt einen Helm, Nägel und einen Hammer.

3. Verschiedene Arbeits-Zeiten möglich machen

Für viele Menschen ist es gut,
wenn sie auch zu Hause arbeiten können.

Und wenn sie mehr selbst aussuchen können,

wann sie arbeiten.

Diese Illustration zeigt einen Wecker.

4. Regeln für Inklusion und Fürsorge machen

Chef*innen müssen darauf achten,

dass es allen Mitarbeiter*innen
bei der Arbeit gut geht.
Das nennt man: Fürsorge-Pflicht.

Die Firma soll Regeln machen,

damit Chef*innen das gut schaffen.

Zum Beispiel solche Regeln:

  • Die Firma muss darauf achten,

    dass alle in der Firma gerechte Möglichkeiten haben.

  • Alle in der Firma sollen mehr über Inklusion und

    Barriere-Freiheit lernen.

    Die Chef*innen sollen sich darum kümmern.

  • Die Firma soll dafür sorgen,

    dass es Ansprech-Personen für Mitarbeiter*innen

    mit Behinderungen gibt.
Diese Illustration zeigt ein Klemmbrett mit einem Notizzettel und einen Kuli.

5. Immer wieder um Inklusion kümmern

Es reicht nicht,

sich nur einmal um Inklusion in der Firma zu kümmern.
Die Verantwortlichen müssen
immer wieder schauen: Was läuft gut?

Was müssen wir noch verbessern?
Dabei sollen die Verantwortlichen beachten,
was Menschen mit Behinderungen in der Firma sagen

Die Illustration zeigt einen Sonnenschirm und einen Laptop auf einem Tisch.

Für diesen Text haben wir mit Neue Narrative zusammen-gearbeitet. Neue Narrative ist ein Magazin über Arbeit.
Es fragt: Wie können wir Arbeit besser machen?

Geschrieben Von

Sandra Schmidhofer

Geschrieben Von

Katharina Hilbich

IN LEICHTER SPRACHE VON

Constanze Busch

GEZEICHNET VON

LouBa