Monika Steiger hat einen Sohn und eine Tochter.
Und Monika Steiger
lebt mit Lern-Schwierigkeiten.
Ihr Sohn durfte nicht
bei ihr aufwachsen.
Ihre Tochter durfte bei ihr bleiben.
Sie leben in einem Haus,
in dem sie Unterstützung bekommen.
Dieser Text spielt in Österreich.
Monika Steiger ist 45 Jahre alt.
Monika hat 2 Kinder:
einen Sohn und eine Tochter.
Monika lebt mit Lern-Schwierigkeiten.
Ihre Kinder leben ohne Lern-Schwierigkeiten.
Monikas Sohn lebt bei einer Pflege-Familie.
Monika wohnt zusammen mit ihrer Tochter Heidi
in der Stadt St. Pölten in Österreich.
Monikas Sohn ist ihr erstes Kind.
Das Jugend-Amt hat entschieden:
Eine Pflege-Familie ist besser für den Sohn.
Das Jugend-Amt soll sich darum kümmern,
dass es Kindern und Jugendlichen gut geht.
Aber Monika hat um ihren Sohn gekämpft.
Deswegen darf sie ihn zumindest sehen
und im Leben begleiten,
auch wenn er nicht bei ihr wohnen darf.
Schwangerschaft mit Heidi
Monika erzählt:
Als ich mit Heidi schwanger war,
hat das Jugend-Amt mich gefragt:
Willst Du das Kind überhaupt haben?
Menschen ohne Behinderungen
werden das nicht gefragt.
Aber eine Mitarbeiterin vom Jugend-Amt hatte eine Idee:
In St. Pölten gibt es ein Haus
für Menschen mit Behinderungen.
Dort können sie wohnen und bekommen Unterstützung.
Auch wenn sie Kinder bekommen.
Monika wohnt seit ihrer Schwangerschaft
mit Heidi in dem Haus.
Monika ist die einzige,
die mit einem Kind dort lebt.
Monika und Heidi haben eine eigene Wohnung.
Und es gibt einen Gemeinschafts-Raum
für alle Menschen in dem Haus.
Zusammen-Leben mit Unterstützung
Monika erzählt: Einmal am Tag
kommt jemand vorbei und fragt,
wie es uns geht und ob wir etwas brauchen.
Und wenn nicht, dann tschüss.
Einmal in der Woche fahren die Betreuer*innen
zusammen mit den Bewohner*innen
zum Supermarkt.
Heidi kocht meistens das Essen.
Monika spült meistens das Geschirr ab.
Heidi sagt: Das hier ist mein Zuhause.
Es ist nur ein bisschen anders als bei anderen.
Es gibt bisher nur wenige Häuser wie das Haus,
in dem Monika und Heidi wohnen.
Aber es soll in Zukunft
mehr solche Häuser geben.
Dafür wird gerade noch Geld gesucht.
Dann können vielleicht
mehr Eltern mit Behinderungen
Unterstützung beim Leben
mit ihren Kindern bekommen.
Geschrieben Von
Chiara Joos
In Leichter Sprache von
Kristina Kobl
Fotografiert von
Leila Schiraz