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Unabhängiger Journalismus
Wir bestimmen, wie wir berichten. Nur die Redaktion von
andererseits entscheidet darüber, über welche Themen wir berichten.
Wir haben viel unabhängigen Qualitäts-Journalismus gemacht. Die meisten Menschen erreichen wir auf Social Media. Auf Instagram sind uns Ende des Jahres knapp 45.000 Menschen gefolgt.
Außerdem haben wir jede Woche unseren kostenlosen Newsletter „Freitagmorgen mit andererseits“ ausgeschickt. Wir haben auch den Newsletter für unsere Abonnent*innen weiter-entwickelt. Aus dem Newsletter „Herausgefunden mit andererseits“ ist unser „Bisschen Besser“ Newsletter geworden. Darin bekommen Abonnent*innen Tipps aus der Community, wie sie aktiv etwas für Inklusion machen können. Ende 2024 hatten wir rund 11.000 Newsletter Leser*innen. Ende 2025 waren es 18.000.
Im Jahr 2025 haben wir noch mehr gedruckte Magazine in einfacher und leichter Sprache gemacht. Wir haben 6 Ausgaben gedruckt. Im Jahr davor haben wir nur 4 Ausgaben gedruckt. Das gedruckte Magazin haben alle Abonnent*innen bekommen. Für Organisationen gibt es besonders günstige Pakete, damit das Magazin auch jene erreichen kann, die sonst besonders wenig Zugang zu Qualitäts-Journalismus haben.
Auch 2025 haben andererseits und das ZDF Magazin Royale wieder zusammengearbeitet. Wir haben gemeinsam recherchiert, wie die deutsche Polizei mit Menschen in psychischen Ausnahme-Situationen umgeht.
Unsere Arbeit wurde auch wieder ausgezeichnet:
Inklusion
Bei andererseits sollen alle mitmachen können, unabhängig von Behinderungen, Herkunft, Alter und Geschlecht. Wir versuchen Wege zu finden, wie andererseits zu möglichst allen passt.
Rund die Hälfte der Menschen, die mitarbeiten, lebt mit Behinderungen. Auch die Hälfte unserer Angestellten lebt mit Behinderungen. Wir haben viele Honorare an Menschen mit Behinderungen gezahlt. Wir haben die Regel: In jedem journalistischen Projekt von andererseits müssen Menschen mit Behinderungen mitarbeiten.
Inklusion bedeutet für uns auch, dass unsere Angebote möglichst barrierefrei sind. Wir entwickeln unsere Formate deshalb gemeinsam mit unserer Community weiter. Unsere Angebote sind in einfacher und leichter Sprache. Bei Social Media achten wir auf das 2-Sinne-Prinzip. Unser Magazin gibt es auch als Digital-Version. Und unsere Webseite kann von einem Screenreader gelesen werden. Das ist ein Programm, das Menschen mit Seh-Behinderungen verwenden.
Außerdem haben wir wieder ein Computer-Programm entwickelt: Das andererseits Community Tool. Damit kann unsere Redaktion barrierearme Umfragen machen. So können wir besser gemeinsam mit unserer Community recherchieren.
Faire Arbeit
Bei uns arbeiten Menschen mit und ohne Behinderungen gleichberechtigt
und fair bezahlt zusammen.
Ende 2024 sind wir diesem Ziel einen großen Schritt näher gekommen. Aus 136 Bewerbungen wurden wir in der ersten Runde des Media Forward Fund ausgewählt und haben eine Wachstums-Förderung bekommen. Der Media Forward Fund gibt Geld von Stiftungen für unabhängigen und gemeinwohl-orientierten Journalismus aus.
Deswegen konnten wir neue Jobs schaffen: Seit Mitte 2025 haben 12 Menschen einen Job bei andererseits. Alle Menschen arbeiten in Teilzeit. Ihre Arbeitszeit entspricht 7,5 Vollzeit-Anstellungen. Ende 2024 hatten nur 5 Menschen einen Job bei andererseits. Insgesamt leben 6 von 12 Angestellten mit Behinderungen. 9 Menschen arbeiten in Wien. Eine Person arbeitet aus Vorarlberg, eine aus München und eine weitere arbeitet aus Hamburg. Ein Redakteur konnte durch die Anstellung aus der Werkstatt in den ersten Arbeitsmarkt wechseln.
Damit diese Jobs sicher sind, brauchen wir Abos. Denn auch 2025 haben wir mehr ausgegeben, als wir eingenommen haben. Aber wir haben immer mehr Menschen gefunden, die uns mit einem Abo unterstützen.
Wir haben das Jahr mit knapp 2.500 Unterstützer*innen begonnen. Ende Dezember waren es rund 3.000 Menschen!
Damit wir stabile Jobs für Menschen mit und ohne Behinderungen bieten können, von denen man auch leben kann, müssen wir aber noch weiter wachsen.
Das Geld vom Media Forward Fund gibt es nur noch 2026. Das bedeutet: Danach müssen wir alle Gehälter und alle Ausgaben, die uns ab 2025 der Fund finanziert, selbst bezahlen können.
Für uns heißt das: Wir brauchen 7.000 Abonnent*innen bis Mitte 2026. Dann können wir alles, was wir tun, ohne große Förderungen finanzieren.
Im Jahr 2025 haben wir insgesamt 687.083,94€ eingenommen.
Davon stammen 287.861,65€ aus dem operativen Geschäft.
Förderungen, Preisgelder und Spenden waren weitere große Einnahme-Quellen. Sie haben insgesamt 399.197€ ausgemacht. Diese Summe setzt sich zusammen aus Lohnförderungen und folgenden Projektförderungen:
Insgesamt haben wir 391.497,40€ ausgegeben. Der Großteil unserer Ausgaben ist für die Arbeit, die bei andererseits passiert:
Löhne, Gehälter und Sozial-Abgaben (176.064,13€) machen den größten Kosten-Punkt aus.
Auch der Großteil der bezogenen Leistungen (100.754,68€) besteht aus Honoraren für journalistische Arbeit oder Honoraren für Produktion, Grafik und Qualitäts-Sicherung.
Der Material-Aufwand (47.367,36€) besteht vor allem aus Druck-Kosten.
Die sonstigen Kosten betragen insgesamt 67.311,23€.
Dazu zählen Versand und Porto (15.563,38€), Infrastruktur (z.B. Software & Telefon, Büro, Steuer-Beratung, insgesamt 32.879,02€) und sonstigen Kosten (z.B. Reise-Kosten, Werbe-Ausgaben, Bank-Spesen, freiwilliger Sozial-Aufwand, Abschreibungen, insgesamt 18.868,83€).
Durch Zins-Erträge vom Bank-Guthaben haben wir 2,99€ eingenommen.
Insgesamt haben wir 2024 einen Verlust von 33.132,67€ gemacht.
Gefördert durch die Wirtschaftsagentur Wien. Realisiert in redaktioneller Unabhängigkeit.
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