BISSCHEN BESSER

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In jeder Ausgabe erzählen Abonnent*innen hier, was Du für mehr Inklusion und Barriere-Freiheit tun kannst. 

  1. Probier das: Wir müssen aufhören, zu bewerten!
  2. Sag das: Selbst-Fürsorge
  3. Lies das: Inklusion am Arbeits-Platz

Probier das

Wir müssen aufhören, zu bewerten!

Katja arbeitet mit Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Katja wünscht sich, dass wir mehr darauf schauen, was Menschen können und nicht darauf, was sie nicht können.

Das ist Katja. 

Sie ist 48 Jahre alt und lebt in Deutschland. Sie arbeitet als Sozial-Arbeiterin in einer Klinik, in der es um psychische Gesundheit geht. Und Katja ist Mutter von einem Sohn mit Behinderungen. Sie findet: Man sollte Menschen nicht nach ihrer Leistung bewerten. Jeder Mensch ist gleich wertvoll.

1. Mehr auf die Stärken schauen 

 

In unserer Welt werden Menschen oft nach ihrer Leistung bewertet. Das ist falsch! Der Wert eines Menschen hängt nicht davon ab, wie viel eine Person arbeiten kann oder wie gesund und schnell sie ist. Wir alle sind gleich wertvoll. Alle sollen die Unterstützung bekommen, die sie für ein gutes, selbst-bestimmtes Leben brauchen. Und jeder Mensch hat Stärken. Ich finde: Wir sollten mehr darüber sprechen, was eine Person gut kann. Und nicht darüber, was jemand nicht kann.

2. Für Behinderungen muss sich niemand entschuldigen!

 

Mein Sohn hat die Diagnose Dyskalkulie und Legasthenie. Er braucht beim Schreiben und Rechnen mehr Unterstützung. Mein Sohn ist eigentlich entspannt mit seinen Behinderungen. Aber ich hab als Mutter lange gebraucht, das zu akzeptieren. Ich wollte einfach, dass mein Kind gut durch die Schule kommt. Mich hat das Schul-System gestresst, das viele Kinder ausschließt. Ich hatte oft das Gefühl, ich muss mich für mein Kind erklären oder sogar entschuldigen. Aber jetzt weiß ich: Mein Kind ist richtig. Nicht mein Kind muss sich verändern, sondern das Schul-System. 

3. Vernetzt euch!

 

Bei uns in der Klinik merke ich immer wieder: Wenn sich Menschen über ihre Behinderungen und Krankheiten untereinander austauschen, hilft ihnen das sehr. Viele sagen: Das ist heilsam. Sie sehen: Ich bin nicht allein. Und auch mir geht es so. Ich bin Mitglied im Bundes-Verband für Legasthenie. Ich weiß, dass ich dort immer jemanden habe, mit dem ich Fragen stellen kann. Ich erfahre dadurch mehr zum Thema Legasthenie und zu Hilfs-Mitteln.Und auch wenn es einmal keine klare Antwort gibt, tut es gut, füreinander da zu sein. 

Sag das

Selbst-Fürsorge

WARUM KATJA DAS WORT WICHTIG FINDET

Ich finde das Wort „Selbst-Fürsorge“ sehr wichtig.
Jede*r von uns, sollte an erster Stelle gut auf sich schauen. Ich finde es wichtig, ein Gespür für sich zu selbst entwickeln und zu wissen, was man braucht. Man sollte herausfinden: Wo sind meine eigenen Grenzen? Denn alle Menschen dürfen in Würde leben. Egal ob sie eine Behinderung haben oder nicht.

Lies das

Inklusion am Arbeits-Platz

5 konkrete Tipps

Inklusion bedeutet: Alle können mitmachen. Doch wie muss Arbeit organisiert werden, damit Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt teilhaben können? 

 

Gemeinsam mit Neue Narrative haben wir einen Leit-Faden erstellt mit konkreten Ideen und Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen.

Zum Text in Leichter Sprache kommst Du hier.

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