Wer war Rosa Luxemburg?

Wir stellen berühmte Menschen mit Behinderungen vor

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Rosa Luxemburg hat sich dafür eingesetzt, dass Frauen wählen dürfen und dass es keinen Krieg geben soll. Und: Sie lebte seit ihrer Kindheit mit einer Behinderung.


Heute würde man sagen: Rosa Luxemburg war Aktivistin. Sie war eine Jüdin aus Polen und ist mit 27 Jahren nach Berlin gezogen. Das war im Jahr 1898. Sie hat Wirtschaft studiert, war Politikerin und Autorin und hat für Gerechtigkeit gekämpft. Eines ihrer wichtigsten Ziele war die Arbeiter*innen-Bewegung. Sie wollte, dass Arbeiter*innen mehr Rechte bekommen. Zum Beispiel: bessere Arbeits-Zeiten und mehr Geld. Und Rosa Luxemburg hat sich für das Wahl-Recht von Frauen eingesetzt.

Rosa Luxemburg hat sich auch gegen den Ersten Welt-Krieg eingesetzt. Sie hat Reden gehalten und gesagt: Menschen sollen sich weigern, im Krieg zu kämpfen. Sie kam deswegen ins Gefängnis. Später wurde sie von deutschen Soldaten in Berlin getötet. Sie wurde nur 47 Jahre alt.

Was viele nicht wissen: Sie hatte eine Geh-Behinderung und konnte ein Bein schlechter bewegen als das andere. Ausgelöst wurde die Behinderung, weil sie als etwa 5-jähriges Mädchen an der Hüfte krank wurde. Sie wurde wegen ihrer Behinderung diskriminiert. Das heißt: schlechter behandelt. Sie wurde auch diskriminiert, weil sie eine Frau und Jüdin war.

Rosa Luxemburg hat im Jahr 1918 diesen berühmten Satz gesagt: „Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden.“ Das heißt: Alle Menschen sollen die gleichen Rechte haben. Auch wenn sie eine andere Meinung haben. Bis heute finden viele Menschen den Satz von Rosa Luxemburg wichtig für das Zusammen-Leben in der Gesellschaft.

Geschrieben Von

Louisa Lettow 

Gezeichnet Von

Felicitas Hilmer

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